2006

12.12.06   3 Mülltonnen in Brand geraten

Vehlen. Am Dienstagabend gegen 20 Uhr entdeckten Nachbarn ein Feuer in der Vehlener Str., unverzüglich informierten sie die Leitstelle in Stadthagen und begannen mit ihren Mitteln mit der Brandbekämpfung. Die Leitstelle löste um 19:59 Alarm für die Feuerwehren Vehlen und Obernkirchen aus. Bei Eintreffen der Ortswehr Vehlen schien ein heller Feuerschein aus dem Garten des betroffenen Wohnhauses, sofort wurde ein C-Rohr zur Brandbekämpfung vorgenommen. Bereits nach kurzer Zeit war der Brand gelöscht, die ebenfalls alamierte Ortswehr Obernkirchen brauchte nicht mehr eingreifen. Durch die von den Nachbarn geleistete frühe Brandbekämpfung konnte ein größerer Schaden verhindert werden! Lediglich 3 Mülltonnen und ein Fenster der Garage fielen dem Brand zum Opfer. Die Ursache des Brandes ist unklar. Nach ca. 45 Minuten wurde die Brandstelle an den eingetroffenen Eigentümer übergeben.   AHal

26.10.06   Baum auf PKW gestürzt

Vehlen. In der Nacht zum 26.10.06 stürzte ein Baum in der Schäferstr. auf einen am Strassenrand abgestellten PKW. Die Ortsfeuerwehr Vehlen wurde um 03:27 mittels Funkmeldeempfänger alamiert. An der Einsatzstelle war bereits die Polizei anwesend und klärte mit dem Fahrzeugführer den Sachverhalt, unsere Aufgabe bestand darin den Baum mittels Kettensäge, durch einen entsprechend fortgebildeten Feuerwehrmann, zu zerteilen und so die Gefährdung des Strassenverkehrs zu beseitigen. Der PKW wurde vorher entfernt, er hatte erhebliche Kratzer im Dach- und Seitenbereich. Nach einer halben Stunde konnten wir die Einsatzstelle der Polizei übergeben und wieder eirücken. AHal

SZ   07.10.06   “Heye hat eine leistungsfähige Werksfeuerwehr"

Stadtbrandmeister Rolf Schaper lobt erzielte Fortschritte /Übungen bei Glasfabrik und BKK

Obernkirchen (sig). "Die Werksfeuerwehr der Glasfabrik Heye macht große Fortschritte", berichtete Stadtbrandmeister Rolf Schaper bei der Zusammenkunft des Ausschusses für Ordnungs- und Feuerwehrwesen. Der Betrieb habe für eine deutlich stärkere personelle und zugleich technische Ausstattung der Blauröcke gesorgt. Das erhöhe die Sicherheit des Werkes.

Bei der BKK 24 steht Menschenrettung im Vordergrund. Eine Person wird von einem Trupp mit Atemschutzgeräten aus dem Gebäude geholt. Foto: sig

Den Nachweis für die Richtigkeit dieses Lobes trat die Heye-Wehr schon kurze Zeit später bei einer Übung an, die sie gemeinsam mit den Blauröcken der Ortswehr abhielt. Die Aufgabe war sehr realistisch. Es war angenommen worden, dass unter einer stillgelegten Glaswanne ein Brand ausgebrochen sei. Die dadurch vorhandene Gefährdung wurde erhöht durch die Annahme, dass sich im Geschoss darunter eine Trafostation befindet. In diesem Bereich sollen zudem Fässer mit Säuren und Laugen gelagert sein. Soweit die Vorgaben des Übungsplanes.

Unter diesen Voraussetzungen war es logisch, dass der Gefahrgutzug angefordert werden musste, den der Landkreis in Obernkirchen stationiert hat. Sechs Männer legten für diesen besonderen Einsatz die voluminöse Kleidung an, die gegen Flammen und Chemikalien schützen soll. Erst dann drangen sie in den Gefahrenbereich vor.

In der Zwischenzeit bereiteten andere Angehörige des Sonderzuges alles vor, um den Inhalt aus den Fässern abzupumpen, die vorher aus dem Gebäude herausgeholt wurden. Die Männer der Werksfeuerwehr nahmen indessen die Brandbekämpfung vor. Für diesen Zweck standen auch Atemschutzgeräte zur Verfügung. Das Wasser musste nicht weither geholt werden. Im Betriebsbereich gibt es Hydranten und Hochbehälter mit Löschwasser.

Das gesamte Geschehen verfolgte aufmerksam Eckhard Koch, der bei Heye für die Arbeitssicherheit im Brandschutz zuständig ist. Er berichtete, dass seine Werkswehr inzwischen über 42 nebenberufliche Mitglieder verfügt. Alle sind Mitarbeiter des Betriebes. Geleitet werden sie von Wolfgang Bolte, der als Ortsbrandmeister der Bergstadt ein anerkannter Fachmann auf diesem Feld ist.

Eckhard Koch: "Unsere Wehr verfügt über zwei Fahrzeuge, für die auch ein Gerätehaus zur Verfügung steht." Natürlich sind wegen der Schichtarbeit nicht alle der 42 Werksfeuerwehrleute gleichzeitig abrufbereit. Zum Zeitpunkt der Übung waren es immerhin 16. Dazu kam die Verstärkung aus der Ortsfeuerwehr. Im Ernstfall ist esjedoch möglich, auch diejenigen Angehörigen der Werkswehr zu alarmieren, die gerade eine Freischicht haben. Die Werksleitung hat nämlich für alle digitale Meldeempfänger angeschafft.

Fast zeitgleich gab es in der Bergstadt eine weitere Einsatzübung, und zwar erstmalig auf dem Gelände der BKK an der Röserheide. Von dort wurde Alarm ausgelöst, zunächst für die Wehren aus Gelldorf und Vehlen, danach für Röhrkasten und Krainhagen. Angenommen wurde ein Brand in einem Büroraum im ersten Stock. Dort befanden sich keine Personen. Durchdie starke Rauchentwicklung mussten in diesem Trakt zwei Personen über eine Steckleiter gerettet werden; eine dritte holte ein Trupp mit Atemschutzgeräten aus dem Gebäude.

Probleme gab es dort bei der Löschwasserversorgung. Ein Unterflurhydrant an der Liekweger Straße war nicht in Ordnung. Er soll jetzt umgehend repariert werden. Deshalb mussten die Löschtrupps über einen entfernt gelegenen Hydranten versorgt werden. Zusätzliche Leitungen wurden zum Löschteich an der Regede verlegt. Beim ersten Versuch war die Strecke zu lang. Im zweiten Anlauf fanden die Männer eine Abkürzung, so dass 1000 Meter Schlauchleitung ausreichten.

© Landes-Zeitung, 07.10.2006

14.07.06   Geringer Schaden bei Küchenbrand

Vehlen. Vermutlich wegen einer nicht ausgeschalteten Kaffeemaschine hat es am frühen Freitagmorgen an der Straße Auf der Papenburg einen Küchenbrand gegeben. Der Wohnungsinhaber bemerkte Rauchwolken, die aus der Küche drängten und alarmierte die Feuerwehren aus Vehlen und Obernkirchen. Diese mussten nur noch einige Glutnester in der Holzdecke mit der Kübelspritze löschen. Die Küche muss renoviert werden. sig

26.05.06   Drei Leichtverletzte bei Unfall

Vehlen. In einer Rechtskurve ist die 56-jährige Fahrerin eines Golfs am Freitagabend auf die Gegenfahrbahn geraten – und krachte mit einer Mazda-Fahrerin zusammen. Beide und ein 14-jähriger Insasse wurden nur leicht verletzt, der Sachschaden war dagegen hoch. tol / tol